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Jod und Schilddrüse: Warum der Mineralstoff so wichtig ist

14.10.2026 · Sonnesee Redaktion

Kurz gesagt: Jod ist ein Baustein der Schilddrüsenhormone T4 und T3. Jod trägt zu einer normalen Produktion von Schilddrüsenhormonen und zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei.

Warum braucht die Schilddrüse Jod?

Die Schilddrüse nimmt Jod aus dem Blut auf und baut es in ihre Hormone ein: Thyroxin (T4) enthält vier Jodatome, Trijodthyronin (T3) drei. Wie aus T4 das aktivere T3 entsteht, liest du in Schilddrüse: Was bedeutet die Umwandlung von T4 zu T3?

Für Jod sind in der EU unter anderem folgende Angaben zugelassen:

  • Jod trägt zu einer normalen Produktion von Schilddrüsenhormonen und zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei.
  • Jod trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.
  • Jod trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei.
  • Jod trägt zur Erhaltung normaler Haut bei.

Wie viel Jod wird empfohlen?

Für Erwachsene empfiehlt die DGE 150 µg Jod pro Tag. In der Schwangerschaft und Stillzeit ist der Bedarf höher; hierzu sollte die Versorgung ärztlich besprochen werden.

Wo steckt Jod drin?

Wichtige Quellen sind Seefisch und Meeresfrüchte, Milch und Milchprodukte sowie jodiertes Speisesalz – auch in verarbeiteten Lebensmitteln wie Brot, wenn es mit Jodsalz hergestellt wurde. Deutschland zählt laut Untersuchungen des Robert Koch-Instituts nicht durchgehend zu den gut versorgten Ländern.

Wann ist Vorsicht geboten?

Bei bestimmten Schilddrüsenerkrankungen, etwa einer Überfunktion, Knoten oder einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, kann eine zusätzliche Jodzufuhr ungeeignet sein. Sprich deshalb vor der Einnahme jodhaltiger Nahrungsergänzungsmittel mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, wenn eine Schilddrüsenerkrankung bekannt ist.

Weiterlesen: Selen und Schilddrüse · TSH-Wert verstehen

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.

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